Beratung für Patienten und Angehörige

Wir geben unseren Patienten und Ihre Familien praktische Hilfen an die Hand. Darum bieten wir Ihnen Beratungen an, die Sie unabhängig vom Krankenhausaufenthalt in Anspruch nehmen können. Insbesondere die Menschen, die einen Kranken versorgen, erhalten Unterstützung, um besser zurecht zu kommen.

Betroffenen-Peer-Beratung

Es ist eine besondere Form der Genesungsbegleitung: Menschen, die selbst Erfahrung mit seelischen Krisen haben, unterstützen Betroffene mit ähnlichen Problemen auf ihrem Genesungsweg. Sie sprechen dieselbe Sprache wie die Betroffenen, wissen, wie sich Psychiatrie-Erfahrene fühlen und welche Hürden sie überwinden müssen.

Wir bieten zwei unterschiedliche Peer-Beratungen an: Die Betroffenen-Peer-Beratung und die Angehörigen-Peer-Beratung. Peer kommt aus dem Englischen und heißt so viel wie „gleichrangig“ oder „ebenbürtig“. Peer-Berater sprechen nicht nur aus eigener Erfahrung – sie haben eine spezielle Ausbildung absolviert. Sie müssen Ihren Weg nicht ganz alleine gehen - manchmal tut es gut zu hören, dass andere Ähnliches erlebt haben.

Wir haben Erfahrungen im Umgang mit 

  •     Angst
  •     Depression
  •     Bipolaren Störungen
  •     Schizophrenie
  •     Psychosen
  •     Stimmen-hören
  •     Panikattacken
  •     Burnout
  •     Trauma
  •     Borderline etc.

Wir unterstützen Sie gerne, wenn Sie

  •     selbst Erfahrung mit Depressionen, Manien, Psychosen oder Persönlichkeitsstörungen haben
  •     mehr Struktur im Alltag brauchen
  •     Unterstützung von Menschen erfahren möchten, die Ihre Situation nachvollziehen können
  •     Rat suchen, reden wollen
  •     Orientierungshilfe benötigen
  •     sich nach Stabilität sehnen.

Unser Angebot

  •     Zuhören mit dem Hintergrund der eigenen Erfahrung
  •     Beistand in Krisensituationen
  •     mehr Informationen zu den vorhandenen Selbsthilfe- und Versorgungsstrukturen 
  •     Vermittlung in Selbsthilfe.

Die Peer-Beratung ist kein Therapieangebot.

 

Das gemeinsame Peer-Büro finden Sie im Haus C, 1. OG, Raum C.2.39, Tel.: 040 72554-1239 (ggf. Anrufbeantworter).   

Wiebke Junge
„Heilung ist für mich der Klebstoff zwischen den Zersplitterungen“

E-Mail: junge[at]bkb.info

Donnerstag: 12:00-16:00 Uhr und nach Vereinbarung

Sylvia Mast
„Niemand kann glücklich sein, wenn er keine Gedanken der Zufriedenheit und des Glückes pflegt.“

E-Mail: mast[at]bkb.info

Montag: 14:00-16:00 Uhr und nach Vereinbarung
Dienstag: nach Vereinbarung

Gruppe: 14-tägig montags 18:00-19:30 Uhr. Bitte nur mit Anmeldung.

Telefon:

Angehörigen-Peer-Beratung

Menschen, die einen Angehörigen haben, der von einer psychischen Erkrankung betroffen ist, unterstützen betroffene Angehörige mit ähnlichen Problemen auf ihrem Weg. Sie sprechen dieselbe Sprache, wissen, wie sich Psychiatrie-Erfahrene fühlen und welche Hürden sie überwinden müssen.

Wir bieten zwei unterschiedliche Peer-Beratungen an: Die Betroffenen-Peer-Beratung und die Angehörigen-Peer-Beratung. Peer kommt aus dem Englischen und heißt so viel wie „gleichrangig“ oder „ebenbürtig“. Peer-Berater sprechen nicht nur aus eigener Erfahrung – sie haben eine spezielle Ausbildung absolviert. Sie müssen Ihren Weg nicht ganz alleine gehen - manchmal tut es gut zu hören, dass andere Ähnliches erlebt haben.

Angehörigen-Berater ...

  •     haben viele Erfahrungen im Umgang mit eigenen betroffenen Angehörigen gesammelt
  •     haben eine Beraterausbildung
  •     kennen die Probleme im Umgang mit Betroffenen
  •     unterstützen Angehörige im Gespräch 
  •     suchen gemeinsam mit Ihnen Wege, Ihren Angehörigen auf dem Weg der Genesung zu unterstützen 
  •     helfen Ihnen dabei, gut auf sich selbst zu achten

Wenn Sie Angehörige mit einer psychischen Erkrankung haben und Unterstützung suchen, wenden Sie sich gerne an uns.
Die Ziele der Angehörigen-Berater

  •     Entlastung durch Aussprache in Krisensituationen 
  •     Informationen zur sozialen Situation, Perspektiven, Erkrankung
  •     Wahrnehmen eigener Grenzen fördern
  •     mehr Informationen auf Augenhöhe
  •     Vermittlung an geeignete Kontaktstellen

Gesprächsgruppe für Angehörige

Wir sind eine Gesprächsgruppe für Angehörige jeden Alters, deren Familienmitglieder von einer psychischen Erkrankung betroffen sind.
Die Gruppe findet immer 14-tägig von 18.00-19.30 Uhr in der Psychiatrischen Institutsambulanz statt und wird von Sylvia Mast und einem begleitenden Arzt geleitet.
Sollten Sie Interesse haben, bitten wir um Ihre telefonische Voranmeldung im Peer-Büro. (Gerne eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen)
    

Das gemeinsame Peer-Büro finden Sie im Haus C, 1. OG, Raum C.2.39, Tel.: 040 72554-1239 (ggf. Anrufbeantworter).   

Wiebke Junge
„Heilung ist für mich der Klebstoff zwischen den Zersplitterungen“

E-Mail: junge[at]bkb.info

Donnerstag: 12:00-16:00 Uhr und nach Vereinbarung

Sylvia Mast
„Niemand kann glücklich sein, wenn er keine Gedanken der Zufriedenheit und des Glückes pflegt.“

E-Mail: mast[at]bkb.info

Montag: 14:00-16:00 Uhr und nach Vereinbarung
Dienstag: nach Vereinbarung

Gruppe: 14-tägig montags 18:00-19:30 Uhr. Bitte nur mit Anmeldung.

Telefon:

Kodrobs
Kodrobs

Sie überlegen, ob Sie zuviel Alkohol, Medikamente oder andere Drogen konsumieren? Hat Ihr Konsum möglicherweise etwas mit „Sucht“ zu tun? Leiden Sie vielleicht in diesem Zusammenhang auch unter anderen seelischen Problemen? Vermuten Sie bereits, dass Ihr Suchtmittelkonsum oder auch ihr Umgang mit Glücksspielen negative Folgen in der Familie, am Arbeitsplatz oder einfach für Ihr eigenes Wohlbefinden hat?

Wenn Sie eine dieser Fragen mit „Ja“ beantworten, sollten Sie den Kontakt zu uns suchen. Sie haben die Möglichkeit, in einem vertraulichen Gespräch mit einem Suchtberater der „Kodrobs Bergedorf“ über ihre Probleme zu sprechen. Mit Hilfe dieses Gesprächs können Sie herausfinden, ob Sie professionelle Hilfe benötigen. Wir erläutern Ihnen in diesem Fall auch, wie diese Hilfe aussehen könnte und was wir konkret für Sie tun können.
 

Beratung direkt in der Klinik

Gilbert Siegler, langjähriger Mitarbeiter der „Kodrobs Bergedorf“, kommt einmal in der Woche am Dienstag zwischen 13.30 Uhr - 15.30 Uhr in unsere Klinik und bietet individuelle Beratungstermine an. Wenden Sie sich bei Interesse an das Pflegepersoal oder die Ärztinnen und Ärzte auf ihrer Station. Selbstverständlich können Sie auch direkt in der Suchtberatungsstelle anrufen. Herr Siegler wird Sie dann am darauf folgenden Dienstag direkt in der Klinik aufsuchen.

Falls Sie länger im BKB behandelt werden, haben Sie auch die Möglichkeit mehrere Gesprächstermine wahrzunehmen. Nach Ihrer Behandlung in der Klinik, können Sie die Gespräche auch in der Suchtberatungsstelle „Kodrobs Bergedorf“ fortsetzen.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Flyer.

 

Telefon:

Pflegetherapeut Wunde
Matthias Schulz Wundexperte

 

Pflegetrainer Matthias Schulz gibt pflegenden Angehörigen schon hier im Krankenhaus wichtige Tipps für den Umgang mit den Pflegebedürftigen. Die Betroffenen erlernen so schon bevor ihre Angehörigen nach Hause entlassen werden:

• die richtige Lagerung und Bewegung
• praktische Hinweise zur Körperhygiene
• nützliche Tipps zum An- und Ausziehen
• beim Essen und Trinken zu unterstützen

Bis zu 6 Wochen nach der Entlassung können die Angehörigen Kontakt mit Matthias Schulz aufnehmen. Wer Hilfe benötigt, meldet sich bitte unter 040 72554-1341 direkt bei Herrn Schulz oder sagt dem Pflegeteam auf der Station Bescheid. Den aktuellen Aushang finden Sie hier.

Pflegetherapeut Wunde
Begleiten, schulen, unterstützen – wir helfen pflegenden Angehörigen

Nahe Familienmitglieder werden plötzlich pflegebedürftig, müssen zu Hause versorgt und betreut werden. Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern und Sie auf mögliche Komplikationen vorzubereiten, begleiten, schulen und unterstützen wir Sie und bieten Ihnen in Kooperation mit der AOK Rheinland Hamburg und der Universität Bielefeld folgende Hilfen an:

  • Individuelles Pflegetraining am Patienten – ein frühzeitiges, schon im Krankenhaus beginnendes Hilfsangebot
  • Pflegetraining zu Hause - bis zu 6 Wochen nach der Klinikentlassung
  • Kostenlose Pflegekurse an 3 Tagen, im wöchentlichen Abstand für jeweils 3 Zeitstunden
  • Monatliche Gesprächskreise (Angehörigen-Cafe) 

Unsere Unterstützungsleistung kann selbstverständlich keine professionelle Pflege ersetzen – aber sie kann mit dazu beitragen, die anstehenden Aufgaben zu erkennen, die Pflegezukunft zu gestalten und so gut wie möglich zu bewältigen.

Das erwartet Sie in unseren Pflegetrainings

  • Vorbereitung auf die veränderte häusliche Situation
  • Theoretische Vermittlung von Grundkenntnissen in der Pflege (Mobilisation, Nahrungsaufnahme, Inkontinenz, Körperpflege)
  • Praktische Übungen zur pflegerischen Versorgung (Mobilisation in und am Krankenbett, Anreichen von Nahrung, Hilfe bei der Körperpflege, Wechsel von Inkontinenzmaterial)
  • Erlernen von rückenschonenden Pflegetechniken
  • Unterstützung bei der Wahl von Hilfsmitteln und der Umgang damit
  • Beratung zur Wohnraumanpassung
  • Tipps zur eigenen Entlastung und Stressbewältigung 
  • Hilfe beim Aufbau eines Pflegenetzwerkes (ambulante Dienste, Pflegestützpunkt, Selbsthilfegruppen)
  • Individuelle Themen nach Absprache

U_Hittmeyer_und_M_Schulz_00091_web.jpgIn regelmäßigen Abständen bieten wir kostenlose Pflegekurse an. Sie sind in drei Sequenzen à jeweils vier Unterrichtsstunden gegliedert. Daran teilnehmen können alle, die sich entschieden haben, die Pflege eines Angehörigen zu übernehmen oder die sich auf eine solche Situation schon im Vorfeld vorbereiten möchten. Ziel der Pflegekurse: Wir möchten Ihnen zum einen pflegerische Kompetenzen vermitteln. Sie lernen bei uns aber auch, die neue Lebenssituation zu reflektieren, die innerfamiliären Strukturen zu stärken und ein Pflegenetzwerk zu entwickeln – damit Sie Ihre veränderte Lebenssituation so gut wie möglich meistern.

 

 

 

An den Kursen können teilnehmen:

  • Pflegende Angehörige
  • Weitere Familienmitglieder
  • Interessierte, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten möchten
Die wichtigsten Informationen  

Ort: 

Bethesda Krankenhaus Bergedorf, Glindersweg 80, 21029 Bergedorf

Dauer: 

12 Unterrichtsstunden – gegliedert an drei Kurstagen mit je drei Zeitstunden

Die Termine werden rechtzeitig vorher auf unserer Internetseite www.klinik-bergedorf.de unter „Veranstaltungen“ und in der Presse bekanntgegeben. Bitte melden Sie sich telefonisch an:

 

 

Telefon:

E-Mail: hittmeyer@bkb.info

Pflegekurs Demenz" für pflegende Angehörige

Das Bethesda Krankenhaus Bergedorf bietet in Zusammenarbeit mit der AOK und der Uni Bielefeld einen „Pflegekurs Demenz“ für pflegende Angehörige an. Unsere speziell zum Thema Demenz ausgebildeten Mitarbeiterinnen Christine Faßbender (Krankenschwester/Stabstelle Demenz) und Urda Hittmeyer (Pflegelehrerin/Praxisanleiterin) gehen auf die Bedürfnisse zum Thema Demenz ein und erarbeiten gemeinsam mit den TeilnehmerInnen den Umgang mit schwierigen Situationen. Dabei geht u.a. um Fragen wie: Wer sind Ansprechpartner, wie schaffe ich Entlastung, wo bekomme ich Hilfe u.v.m. Teilnehmen können pflegende Angehörige und deren Familienmitglieder, sowie Interessierte, die sich auf die Pflegesituation vorbereiten möchten.

Die Termine erfahren Sie auf unserer Website unter Veranstaltungen oder Sie melden sich bitte bei:

Frau Faßbender unter Tel. 040 72554-1346 oder E-Mail: cfassbender[at]bkb.info, oder

Frau Urda Hittmeyer Tel. 040 72554-1333, E-Mail: hittmeyer[at]bkb.info.