Yasemin Örün – eine Heldin unseres Klinikalltags

Sie steht stellvertretend für ihre vielen Kolleginnen: Yasemin Örün (47) sorgt seit über 10 Jahren für Sauberkeit im Bethesda Krankenhaus Bergedorf. Seit der Corona-Krise ist sie besonders gefordert: Sie hat sich freiwillig gemeldet, um die Zimmer der Corona-Patienten zu reinigen. „Ich mache meine Arbeit gerne. Ich freue mich, wenn die Patienten mit mir reden, sie dürfen ja keinen Besuch bekommen“, sagt Yasemin Örün. Wenn die Patienten müde sind und nicht reden wollen, akzeptiert sie das genauso. Angst, sich zu infizieren? „Nein, ich bin sehr ausführlich geschult worden, wie ich die Schutzkleidung anlegen und auch wieder ausziehen muss. Ich arbeite konzentriert und bin glücklich, dass ich in diesen schwierigen Zeiten einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, dass der Klinikalltag hier im Bethesda so gut funktioniert“, sagt sie zufrieden. Wie wichtig ihre Arbeit ist, wissen und schätzen hier alle im Haus. So sagt zum Beispiel Dr. Bredereke-Wiedling, Chefarzt der Notaufnahme: „Wir sind hier alle ein Team – von der Reinigungskraft, über den Transport, die Pflege, die Mediziner, die Teamassistenz, das Labor und viele mehr. Nur wenn alle gut zusammenarbeiten, können wir unseren Patienten bestmöglich helfen.“ Und Yasemin Örün (auf dem Foto mit Hendrik Pagel, Leitung Pflege auf der Intensivstation) trägt einen großen Teil dazu bei. Yasemin - wir danken Dir und allen Deinen Kolleginnen für Eure tolle Arbeit!