Patientenforum am 28.01.2020: Moderne Intensivmedizin: Was ist sinnvoll, wo sind die Grenzen?

Das Bethesda Krankenhaus Bergedorf verfügt über eine hochmoderne Intensivstation. Technische und medizinische Fortschritte ermöglichen dem Team um die beiden Leiter Dr. Peter Baltes und Oberarzt Marc Bota neue Behandlungsmöglichkeiten. Aber immer wieder stellt sich den beiden Intensivmedizinern und ihrem Team die Frage: Welche Folgen können durch eine intensivmedizinische Behandlung entstehen und wann ist der Einsatz von Maschinen zur Lebensverlängerung eventuell nicht mehr sinnvoll?
Patientinnen und Patienten werden immer älter, leiden immer häufiger an Mehrfacherkrankungen. Durch den intensiv-medizinischen Fortschritt können heute Krankheiten geheilt, oder zumindest in ihrem Fortschreiten aufgehalten werden, die noch vor wenigen Jahren als unheilbar galten. Dr. Baltes, auch leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin am Bethesda Krankenhaus Bergedorf: „Die schwierige Frage ist, bis zu welchem Zeitpunkt wir alle therapeutisch möglichen Maßnahmen ergreifen sollten. Dabei ist der Wunsch des Patienten die Basis aller Entscheidungen.“ Was aber, wenn der Patient keine Patientenverfügung hat, er keine Entscheidung mehr selbst treffen kann? Oberstes Gebot ist es, bis zuletzt ein Leben und Sterben in Würde zu ermöglichen. Dazu gehört auch, die Grenzen der Intensivmedizin zu kennen und zu beachten. Dr. Baltes und sein Team sind täglich mit diesen Fragen konfrontiert. Beim Bethesda Patientenforum spricht Dr. Baltes deshalb zum Thema: „Moderne Intensivmedizin – was ist sinnvoll, wo sind die Grenzen?“ Im Anschluss an seinen Vortrag steht Dr. Baltes für persönliche Fragen zur Verfügung. Das Bethesda Patientenforum findet am Dienstag, 28. Januar 2020 um 18:30 Uhr im Konferenzraum 1 im Bethesda Krankenhaus Bergedorf, Glindersweg 80, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.