Die Ausbildung in der Pflege am Bethesda Krankenhaus in Bergedorf

Was machen Sie als Gesundheits- und Krankenpfleger/in?

Sie betreuen, begleiten und beraten Patienten auf vielfältige Weise, wie z.B. durch Unterstützung bei der Ganzkörperwäsche, Injektionsgabe, Durchführung eines Verbandwechsels und vieles mehr. Sie fördern auf professionelle Weise die Lebensaktivitäten von Menschen, die durch Krankheit oder Alter in ihrer Selbständigkeit eingeschränkt sind. Darüber hinaus überwachen Sie verantwortlich und zuverlässig die Einhaltung medizinischer Maßnahmen und gehen gezielt auf Bedürfnisse und Wünsche von Patienten ein. Also eine rundum anspruchsvolle und sinnvolle Tätigkeit!

Was machen Sie als Operationstechnische Assistenz (OTA)?

Sie möchten den Bereich der Operationstechnischen Assistenz (OTA) näher kennenlernen? Sehr gerne... Die Tätigkeit in einer Operationsabteilung ist eine interdisziplinäre multiprofessionelle Teamarbeit. OTA´s sind wichtige Mitglieder dieses Teams und an den Prozessen der operativen Eingriffe verantwortlich beteiligt.

Neben einer qualifizierten Instrumentation bereiten Sie die benötigten Geräte für Eingriffe und Operationen vor und tragen Sorge für die notwendige Aufbereitung. Sie betreuen die Patienten vor, während und nach der Operation und sind für die organisatorischen Abläufe verantwortlich. Zusätzlich zu der Tätigkeit im Operations-Team sind OTA´s für Aufgaben in Funktionsbereichen, Ambulanzen, Endoskopie-Abteilungen und der Zentralsterilisation ausgebildet.

Weiterführende Informationen erteilt die Pflegeschule in der Bürgerweide.

Im Bethesda Krankenhaus Bergedorf können Sie mit Ihrer Ausbildung immer zum 1. April starten.


Wir freuen uns auf Sie.

Was machen Sie als Anästhesietechnische Assistentin/ Anästhesietechnischer Assistent (ATA)?

Der Beruf der/des Anästhesietechnischen Assistentin/Assistenten ist ein relativ neues Berufsbild im deutschen Gesundheitswesen. Mit dieser Ausbildung wird der Zugang zu einer anästhesiespezifischen Fachqualifikation direkt ermöglicht. Dieser war bisher nur über eine Pflegeausbildung und eine anschließende Fachweiterbildung möglich.

So sind ATA nach einer dreijährigen Ausbildung in den gleichen Bereichen tätig wie die Mitarbeiter/innen der Anästhesiepflege. Hier wird auch deutlich, dass sie für Assistenztätigkeiten eingesetzt werden und nicht etwa die Aufgaben von Anästhesisten übernehmen.

Zu den Aufgaben gehört die Mitwirkung zur Einleitung des Patienten (also die Narkose) und Überwachung während der Operation mit Hilfe technischer Geräte und Patientenbeobachtung. Dabei sind die Patienten nicht immer bewusstlos. Deshalb ist neben hoher manueller Geschicklichkeit und technischem Verständnis auch Einfühlungsvermögen gefragt. Selbstverständlich gehört ein umfassendes Wissen über Anatomie, Pharmakologie, Notfallmanagement und Krankheitslehre dazu. Die Narkose selbst mit ihren unterschiedlichen Einleitungsformen und vielfältigsten Krankheitsbildern ist ein hochkomplexer Vorgang, der Konzentration und sehr gute Wahrnehmungsfähigkeiten beim ATA bedarf.

Zu den Aufgaben gehören:

  • die fachkundige Betreuung der Patientinnen und Patienten unter Berücksichtigung ihrer physischen und psychischen Situation während ihres Aufenthaltes im Anästhesiebereich
  • die selbständige Vorbereitung und Nachsorge der Anästhesie
  • die Vor- und Nachbereitung des Arbeitsplatzes und entsprechender Medikamente
  • die Unterstützung des Anästhesisten
  • die Betreuung und Vitalüberwachung der narkotisierten Patienten (Monitoring und Beatmung)
  • die Betreuung der Patienten im Aufwachraum
  • fundierte Sachkenntnis, Wartung und Handhabung medizinischer Apparate und Materialien
  • die Verantwortung für die Durchführung hygienischer Maßnahmen
  • administrative Aufgaben

(Quelle: Hannover Bildungsakademie Pflege (BiP):     Schule für Operationstechnische und Anästhesietechnische Assistenz (OAS); Medizinische Hochschule Hannover; Carl – Neuberg Straße 1; 30625)

Weiterführende Informationen erteilt die Pflegeschule in der Bürgerweide.

Im Bethesda Krankenhaus Bergedorf können Sie mit Ihrer Ausbildung immer zum 1. April und 1. Oktober starten.

Wir freuen uns auf Sie.

Wie gestaltet sich die Ausbildung?

Die Ausbildung basiert auf einem fortschrittlichen, ganzheitlich strukturierten Lehrplan und gestaltet sich praxisnah durch die Vernetzung von theoretischem Unterricht in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Hamburg mit praktischen Einsätzen im Krankenhaus und in weiteren Einrichtungen der ambulanten und stationären Pflege. Während Ihrer praktischen Ausbildung im Krankenhaus werden Sie vor Ort sowohl von der hauptamtlichen Praxisanleiterin Silke Lehmann und der Lehrerin für Pflegeberufe Urda Hittmeyer betreut als auch von weitergebildeten stationären PraxisanleiterInnen.

Der Ausbildungsbeginn an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Hamburg gGmbH findet jeweils am 01.02./01.04./01.08 und am 01.10. eines Jahres statt. Insgesamt stehen dem BKB 80 Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Sie sind engagiert und belastbar und arbeiten gerne mit Menschen zusammen?

Dann bietet Ihnen das BKB die Möglichkeit einer guten und Sie unterstützenden Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in in Verbindung mit der Schwesternschaft des Ev. Diakonievereins Berlin-Zehlendorf e.V. an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Hamburg gGmbH. Bei dieser Ausbildungsstätte handelt es sich um eine Schule, in der mehrere Krankenhäuser ihre SchülerInnen gemeinsam ausbilden lassen.

Zugangsvoraussetzung

Beurteilung über ein mind. 2 - 3 wöchiges Pflegepraktikum in einer Alteneinrichtung oder in einem Krankenhaus auf einer Station mit pflegebedürftigen Patienten.

Realschulabschluss oder eine gleichwertige, abgeschlossene Schulbildung, Mindestalter: 17 ½ Jahre

Zugangsempfehlung

Für die Ausbildung an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Hamburg ist die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche wünschenswert, sie ist aber keine Bedingung.

Sie sind interessiert oder haben noch Fragen?

Dann bewerben Sie sich unter: http://www.pflegeschule-hamburg.de/fuer-entschlossene/pflegeausbildung.html

Alternativ senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen direkt an: 
Gesundheits- und Krankenpflege Hamburg gGmbH, Bürgerweide 4, 20535 Hamburg (Telefon: 040 - 41 36 61 10) – Leitung: Frau Silvia Krebs. Bitte weisen Sie in Ihrem Anschreiben darauf hin, dass Sie die Ausbildung im BKB absolvieren möchten.

Oder bewerben Sie sich beim Evangelischen Diakonieverein Berlin-Zehlendorf e.V.,
Glockenstraße 8,14163 Berlin,Tel.: (030) 80 99 70-0, info@diakonieverein.de Weitere Informationen finden Sie unter: www.evdv.de/bewerbung

Ausbildungs-Vergütung

Unsere PflegeschülerInnen erhalten eine Vergütung von

1. Ausbildungsjahr 820 Euro brutto,
2. Ausbildungsjahr 887 Euro brutto,
3. Ausbildungsjahr 990 Euro brutto.

Darüber hinaus profitieren Sie natürlich von den Sozialleistungen unseres Hauses wie

  • Arbeitgeberfinanziertebetriebliche Altersvorsorge
  • Zuschuss zur HVV ProfiCard
  • Firmenfitnessprogramm zu Sonderkonditionen.

Und natürlich können Sie alle Gesundheits- und Freizeitangebote, die angeboten werden, nutzen (Massage, Betriebsfeste, vergünstigte Karten für Veranstaltungen, Fußballtreff etc.).

Fort- und Weiterbildung in der Pflege

Wer uns fehlt, bist Du – Pflege mit diakonischer Prägung

Auf www.evdv.de und auf Facebook informiert der Evangelische Diakonieverein Berlin-Zehlendorf e.V. junge Menschen über die Möglichkeiten der Ausbildung, des dualen Studiums und über Entwicklungsperspektiven in der Pflege mit diakonischer Prägung.

Wir bieten auch Schülern die Möglichkeit, in einem Praktikum den Pflegeberuf und den Krankenhausbetrieb kennenzulernen. Mehr dazu erfährst Du unter Praktikum.

Fort- und Weiterbildung für unsere Mitarbeiter in der Pflege

Die Qualität im Pflegedienst wird sowohl durch die Qualifikation der Mitarbeiter als auch durch externe und innerbetriebliche Fort- und Weiterbildungsangebote maßgeblich beeinflusst. Fort- und Weiterbildung hat die Aufgabe, Pflegepersonen nicht nur die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse im Bereich der Pflege, Medizin und Medizintechnik nahe zu bringen und somit diese in ihrer beruflichen Entwicklung zu qualifizieren, sondern diese auch in ihrer sozialen Kompetenz zu unterstützen und zu fördern.

Um dem Anspruch einer qualifizierten und professionelle Krankenpflege gerecht zu werden, ist eine lebenslange kontinuierliche Fort- und Weiterbildung unerlässlich. Zur Sicherung der Pflegequalität bieten wir im Pflegedienst ein auf die jeweiligen Bedürfnisse und Notwendigkeiten abgestimmtes, regelmäßiges und zielorientiertes Fort- und Weiterbildungsprogramm an.

Fortbildungen sind Maßnahmen zur Aktualisierung des Fachwissens. Hier ein kleiner Auszug aus unserem Fortbildungsprogramm:

  • Regelmäßige Verabschiedung und Überprüfung von Pflegerichtlinien
  • EDV Schulungen
  • Umgang mit Stress
  • Kundenorientierung
  • Individuelle stations-/ funktionsbezogene Fortbildungsmaßnahmen

Bei einer Weiterbildung werden spezielle Qualifikationen – Zusatzausbildungen - erworben, die mit Zertifikat und Prüfung abschließen. Sie können bei uns folgende Fachweiterbildungen durchlaufen:

  • Weiterbildung zur Leitung einer Station
  • Weiterbildung zur Fachkrankenschwester/-pfleger Intensivpflege und Anästhesie
  • Weiterbildung zur/zum Praxisanleiter/in
  • Weiterbildung als Fachkrankenschwester/pfleger Psychiatrie

Mit Eintritt in unser Krankenhaus erhalten Sie Ihr persönliches „Nachweisheft über Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen“. Dies dient auch als Grundlage für eine zukünftige, zur Zeit noch freiwillige Registrierung. Angelehnt an das „Brandenburger Modell“ werden gemäß Inhalt/Dauer entsprechende Punkte als Nachweis und zur Erreichung einer möglichen Registrierung vergeben.