3. Juli 2018: Lehrgang „Kindernotfälle“ - ein Kurs, der Leben retten kann

Kinder wollen die Welt entdecken, toben unbedarft los. Gerade jetzt in der Sommerzeit reicht ein kurzer Moment der Unachtsamkeit – und schon haben sich die Kleinen verletzt. Dabei bleibt es leider nicht immer bei kleineren Wunden. Bei größeren Verletzungen muss schnell und richtig gehandelt werden. Da gilt es vor allen Dingen, die Nerven zu behalten und so lange Erste Hilfe zu leisten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Viele Eltern sind in derartigen Situationen überfordert. Deshalb bietet das Bethesda Krankenhaus Bergedorf jetzt wieder einen Kurs „Kindernotfälle“ an. Geleitet wird der Kurs von Andrea Mothes, Ausbilderin in Erster Hilfe und Sanitäterin. An vier Kursabenden lernen die Teilnehmer praxisnah, wie sie in (fast allen) Notfallsituationen richtig helfen können. Die Kurse bestehen aus vier Einheiten und finden jeweils dienstags von 19:00 bis 21:30 Uhr im Bethesda Krankenhaus Bergedorf, Glindersweg 80, im Konferenzraum 5 statt. Die nächste Kurseinheit startet am Dienstag, 3. Juli 2018 um 19:00 Uhr, die nachfolgenden Termine sind am 10., 17. und 24. Juli 2018. Die Teilnahmegebühr beträgt 55,00 Euro, Paare zahlen 100,00 Euro. Da die Kurse sehr nachgefragt sind, sollten sich Interessenten bitte rechtzeitig direkt mit Andrea Mothes unter info(at)andreamothes.de in Verbindung setzen. 

 

Erfolgreiche Weiterbildung unserer leitenden Pflegekräfte

Sie arbeiten bereits als Leitungskräfte und haben jetzt – neben ihren beruflichen Herausforderungen – an dem DFA(Diakonisches Fort- und Weiterbildungszentrum)  erfolgreich ihre Weiterbildung zur staatlich anerkannten Leitenden Pflegekraft abgeschlossen. Ein Jahr lang wurden sie jeweils eine Woche im Monat u.a. in Personalmanagement und Personalführung, Recht, Hygienemanagement, in Grundlagen des Controllings, Finanzierung und Personalkalkulation geschult. Sie sind damit noch besser gerüstet für ihre Arbeit als Leitungskräfte in unserem Haus.

Wir gratulieren den erfolgreichen Absolventen Petra Böhm (Pflegerische Leitung  OP/Anästhesie), Katrin Matthies (pflegerische Leitung kardiologogische Funktionsdiagnostik), Desiree Friede (stellvertretende Leitung Geriatrie), Carina Martens ( zur Zeit EZ) , Kathrin Spiegel (pflegerische Leitung Station 3 Kardiologie), Matthias Beyer (pflegerische Leitung 11/12 Psychiatrie), Carola Pflüger (pflegerische Leitung innere und neurologische Funktionsdiagnostik), Mareike Hinsch (stellvertretende Leitung Physio- und Ergotherapie) und wünschen ihnen viel Erfolg bei ihrem weiteren beruflichen Werdegang und bedanken uns für Ihr Engagement.

21. Juni 2018 Patientenforum: Zwangsgedanken und -handlungen - was ist normal, wann brauche ich Hilfe?

Ständiges Händewaschen, übermäßige Kontrollen beim Verlassen des Hauses, penibles Ordnung halten – viele Menschen entwickeln Rituale, die ihnen scheinbar Sicherheit geben. In besonderen oder veränderten Lebenssituationen können sie hilfreich sein, weil sie Halt geben. Dr. Claas Happach, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Bethesda Krankenhaus Bergedorf (BKB) kennt viele Beispiele: „Junge Menschen, die gerade Eltern geworden sind, entwickeln manchmal aus der Unsicherheit im Umgang mit der neuen Lebenssituation heraus Rituale, an denen sie ihr Leben ausrichten. Was einmal geholfen hat, wird wiederholt – da verschwimmen die Grenzen zwischen Aberglaube und Zwangsgedanken.“ Aber was ist normal, wann braucht man Hilfe? Dr. Happach: „Wenn die Zwangsgedanken und Zwangshandlungen den Alltag massiv beeinträchtigen, wenn man sich ohne die gewohnten Rituale hilflos und orientierungslos fühlt, sollte man zunächst mit dem Hausarzt darüber reden. Alternativ kann man sich aber auch an unsere psychiatrische Tagesklinik wenden und sich dort über Behandlungsangebote informieren.“
Aus Zwangsgedanken und Zwangshandlungen können ohne Behandlung Zwangsstörungen werden. Jüngstes Beispiel ist die Fernseh-Maklerin Hanka Rackwitz. Sie hat ihre Zwänge und Ängste öffentlich gemacht. Aus Angst vor Keimen kann sie die Klinke ihrer Haustür nur mit Hilfsmitteln anfassen, trägt Gummistiefel, weil sie hineinschlüpfen kann, ohne sie anzufassen. 100mal wäscht sie sich am Tag die Hände, würde gerne mit Vernunft diese Zwänge abschalten, aber durch ihre Panik ist die Vernunft ausgeschaltet. So weit kommt es nur selten. Dr. Happach: „Viele Zwangsgedanken und Zwangshandlungen sind vollkommen normal und führen nicht in eine Zwangsstörung.“ Wer wissen möchte, wie man sich selbst beobachten kann und worauf man achten sollte, erfährt von Dr. Happach mehr darüber beim Bethesda Patientenforum am Donnerstag, 21. Juni 2018, 18:30 Uhr im Konferenzraum 1 des Bethesda Krankenhaus Bergedorf, Glindersweg 80. Nach seinem Vortrag steht Dr. Happach Besuchern für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.