Bethesda Patientenforum: Schlaganfall - erkennen, behandeln, vorbeugen

Schlaganfall – zusammen mit dem Herzinfarkt Todesursache Nr. 1 in Deutschland! Vielleicht auch, weil viele die deutlichen Warnzeichen für einen Schlaganfall nicht kennen oder ignorieren. Dr. Frank Trostdorf, Chefarzt der seit neun Monaten neu etablierten Klinik für Neurologie am Bethesda Krankenhaus Bergedorf, warnt: „ Bei kurzfristigen Sprachstörungen, Schwindel und Taubheit unbedingt sofort den Notruf 112 wählen, denn bei einem Schlaganfall zählt jede Sekunde!“ Für die Region Bergedorf und Umgebung hat sich die Versorgung von Schlaganfall-Patienten in den letzten Jahren deutlich verbessert: Das Bethesda Krankenhaus Bergedorf ist die einzige zertifizierte Regionale Stroke Unit in der gesamten Region und erste Anlaufstation für Rettungswagen mit Schlaganfall-Patienten. Rund um die Uhr sind im Bethesda Krankenhaus Neurologen im Dienst, um die lebensrettenden Sofortmaßnahmen bei Betroffenen einleiten und durchführen zu können.


Damit es gar nicht erst so weit kommt, will Dr. Trostdorf beim Bethesda Patientenforum die Menschen aufklären: „Es gibt Risikofaktoren, die jeder selbst beeinflussen kann. Eine ausgewogene Ernährung, die Vermeidung von Übergewicht, ausreichende Bewegung und die Reduzierung von Zucker und Cholesterin gehören zum Bespiel dazu. Schon wer dreimal in der Woche einen Spaziergang von 30 Minuten unternimmt, tut etwas für seine Gesundheit.“ Auch wer unter Gefäß-Vorerkrankungen (Atherosklerose) leidet oder hohen Blutdruck hat, kann, wenn er regelmäßig die verordneten Medikamente einnimmt, sein Schlaganfall-Risiko minimieren.“

Ausführliche Informationen zum Thema „Im Notfall 112: Schlaganfall – erkennen, behandeln, vorbeugen“ geben Dr. Trostdorf und sein Oberarzt-Team mit Jochen Grünholz und Florian Ehlers beim Bethesda Patientenforum am Mittwoch, 28. Februar 2018, 18:30 Uhr im Konferenzraum 1 der Klinik. Im Anschluss an den Vortrag stehen die Neurologen für persönliche Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Referent
Dr. Frank Trostdorf