Meldungen

Ab 6. Februar: Neue kostenlose Pflegekurse für pflegende Angehörige

Es ist Entscheidung, die das eigene Leben von einem Tag auf den anderen maßgeblich verändert: Wer seinen pflegebedürftigen Angehörigen die Möglichkeit gibt, im Familienkreis weiterzuleben, nimmt viel Verantwortung auf sich und braucht in den meisten Fällen auch professionelle Unterstützung. Urda Hittmeyer (Foto), Lehrerin für Pflegeberufe, weiß das aus Erfahrung: „Seit Jahren schule ich pflegende Angehörige. Die meisten kommen nicht aus Pflegeberufen und sehen sich vor für sie unlösbare Aufgaben gestellt. Wer nicht lernt, wie er einen Menschen mobilisiert, welche Dinge man bei der Körperhygiene beachten muss und welche Ernährungstipps hilfreich sind, kommt schnell an seine Belastungsgrenzen.“ Mit ihren kostenlosen Schulungskursen für Pflegende Angehörige will Urda Hittmeyer auch in diesem Jahr wieder dazu beitragen, Menschen zu stärken, die diese Aufgaben übernehmen und ihr eigenes Leben dafür oft weit zurückstellen müssen. Urda Hittmeyer: „Schon der Austausch mit anderen Betroffenen hilft oft, neuen Mut für die bevorstehenden Aufgaben zu fassen.“ Der nächste Schulungskurs findet am 6., 13. und 20. Februar jeweils mittwochs von 16:00 bis 19:00 Uhr im Konferenzraum 1 im Bethesda Krankenhaus Bergedorf, Glindersweg 80, statt. Eine rechtzeitige Anmeldung bei Urda Hittmeyer unter hittmeyer@bkb.info oder telefonisch unter 040 72554-1333 ist bitte unbedingt erforderlich.

4 x im Februar: Bethesda bietet Kindernotfall-Kurse an

Eine Sekunde Unachtsamkeit – und schon ist es passiert: Ihr Kind hat auf eine glühende Kochplatte gefasst, hat eine Becher mit heißem Tee umgeschüttet und sich verbrannt oder ist vom einem Spielgerüst gestürzt und bekommt zunächst keine Luft mehr. Was tun in so einem Notfall? Damit Sie in den entscheidenden Minuten bis der Notarzt eintrifft oder Sie Hilfe bekommen richtig reagieren, bietet das Bethesda Krankenhaus Bergedorf im Februar einen neuen Kindernotfall-Kurs an. An vier Abenden – jeweils dienstags von 19:00 bis 21:30 Uhr – schult die ausgebildete Sanitäterin Andrea Mothes (Foto) junge Eltern, aber bei Interesse auch Großeltern oder Freunde, damit sie im Notfall die richtigen Handgriffe anwenden. Ein Notfall ist immer eine Stresssituation – wer geschult ist, kann in jedem Fall routinierter reagieren und vielleicht so helfen, Spätfolgen  zu vermeiden. Die vier Kursabende finden statt am 5., 12., 19. und 26. Februar 2019 im Bethesda Krankenhaus Bergedorf, Konferenzraum 4. Die Kosten betragen 60,00 € pro Person, Paare zahlen 110,00 €. Die Plätze sind begrenzt, deshalb empfiehlt sich eine schnelle Anmeldung bei Andrea Mothes unter info@andreamothes.de


 

Bethesda Patientenforum Dienstag, 22. Januar, 18:30 Uhr: "Gefahr Lungenentzündung"

Lungenentzündung – eine lebensbedrohliche Gefahr vor allen Dingen für ältere und abwehrgeschwächte Menschen, für Kleinkinder und Raucher, aber auch als Komplikation einer Virusgrippe. In Hamburg erkranken jährlich ca. 15.000 Menschen an einer Pneumonie, 7.000 von ihnen müssen stationär im Krankenhaus aufgenommen werden und leider überlebt jeder 6. diese Infektionskrankheit nicht. Weltweit ist die Lungenentzündung nach Herzinfarkt und Schlaganfall Todesursache Nummer drei. 
Christof Neumann (Foto), Oberarzt und Lungenspezialist in der Klinik für Innere Medizin am Bethesda Krankenhaus Bergedorf, rät deshalb zur Vorsorge: „Gute, vollwertige Ernährung mit viel Obst und Gemüse, Sport und Bewegung an frischer Luft und auch die jährliche Grippeschutzimpfung stärken die Abwehrkräfte.“ Eine absolute Sicherheit, nicht an einer Lungenentzündung zu erkranken, gibt es trotz bester Vorsorge nicht. Gerade in der Winterzeit treten Lungenentzündungen besonders häufig auf und es ist wichtig, die Symptome zu kennen. Oberarzt Christof Neumann betont: „Wer plötzlich hohes Fieber bekommt, hustet oder unter Luftnot und atemabhängigen Brustschmerzen leidet, sollte unbedingt sofort zum Hausarzt gehen. Der kann häufig auch ohne Röntgenbild feststellen, ob es sich um eine Lungenentzündung oder eine harmlose Bronchitis handelt. Jeder zweite Patient kann ambulant mit Medikamenten behandelt werden.“ Wichtig sind eine schnelle Diagnose und die Entscheidung, ob der Patient ins Krankenhaus eingewiesen werden muss. Bei älteren Menschen sind die Symptome einer Lungenentzündung häufig weniger ausgeprägt oder scheinbar untypisch für einen Atemwegsinfekt. Auch die Art der Vorerkrankungen spielt eine wesentliche Rolle im Krankheitsverlauf und in der Therapie.“ Wer mehr über das immer noch unterschätzte Thema Lungenentzündung erfahren möchte, sollte zum Bethesda Patientenforum kommen: Am Dienstag, 22. Januar 2019, spricht Oberarzt Christof Neumann zum Thema „Gefahr Lungenentzündung – Vorsorge, Symptome, Therapie“. Die Veranstaltung findet im Konferenzraum 1 im Bethesda Krankenhaus Bergedorf, Glindersweg 80, statt. Beginn ist 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.