Meldungen

Unser Hebammen-Team sucht Verstärkung - und eine neue Leitung!

Es ist die besonders persönliche Atmosphäre, die die werdenden Mütter (und Väter) bei uns hier im Bethesda Krankenhaus Bergedorf so schätzen. Mit ca. 800 Geburten im Jahr können wir uns ein klein wenig mehr Zeit für unsere jungen Mütter und aufgeregten Väter) nehmen, als die großen Kliniken. Sicher, es wird auch bei uns mal hektisch, aber auf unser erfahrenes Hebammenteam ist Verlass. Man spürt, dass für alle der Beruf eine Berufung ist, dass sie füreinander da sind, dass sie respektvoll miteinander umgehen und zusammenarbeiten – zum Wohl der werdenden Mütter. Jetzt suchen wir für dieses eingespielte, freundliche Hebammenteam Verstärkungn - und eine neue Leitung. Was wir bieten und welche Anforderungen wir stellen, könnt Ihr auf unserer website lesen unter https://klinik-bergedorf.de/karriere/stellen/angebote/hebammen. Und dann schickt bitte die Bewerbung so schnell wie möglich an unsere stellvertretende Pflegedirektorin Juliane Niemeyer unter niemeyer@bkb.info. Das gesamte Team freut sich auf Dich!

 

Patientenforum am 10.Dezember, 18:30 Uhr: Brustkrebs im mittleren und hohen Alter

Brustkrebs ist mit etwa 30,5 % die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Etwa 69.000 Frauen bekommen diese erschreckende Diagnose pro Jahr. Das heißt, dass jede 9. Frau in ihrem Leben an Brustkrebs erkrankt. Ein immer noch weit verbreiteter Irrglaube in der Bevölkerung ist, dass ältere Frauen seltener an Brustkrebs erkranken. Dazu klärt Dr. Martin Neuß, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Bethesda Krankenhaus Bergedorf, auf: „Frauen jeden Alters können an Brustkrebs erkranken. Dabei steigt das Risiko mit höherem Alter. Jüngere Frauen sind seltener betroffen. Erst ab dem 40. und besonders ab dem 50. Lebensjahr erhöht sich das Risiko und das bleibt bis ins hohe Alter auf gleichhohem Niveau.“
Dr. Neuß und sein Team sind auf schonende Brustkrebsoperationen spezialisiert und machen Betroffenen Mut: „Für jede Patientin mit der Diagnose Mammakarzinom entwickeln wir eine individuelle Therapie – abgestimmt auf ihr biologisches Alter, ihre Fitness, ihre Lebensform und Lebenserwartung. Therapieentscheidungen werden zudem erst dann getroffen, wenn zuvor alle erforderlichen Informationen über den Krebstyp, das aktuelle Stadium und eventuelle genetische Informationen  zum Tumor vorliegen.“ Besonders für Frauen im höheren Alter spielt zudem eine wesentliche Rolle, dass alle Therapieformen hier in Bergedorf ortsnah angeboten werden können.
Um ein Mammakarzinom so früh wie möglich zu entdecken, empfiehlt Dr. Neuß allen Frauen: „Auch wenn Sie mit 70 Jahren nicht mehr zum Screening eingeladen werden, sollten sie weiter einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Je früher ein mögliches Mammakarzinom erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen.“
Beim Bethesda Patientenforum zum Thema „Brustkrebs im mittleren und hohen Alter“ wird Dr. Neuß detailliert auf alle Therapiemöglichkeiten eingehen, die im Bethesda Krankenhaus (BKB) als Teil eines zertifizierten Brustkrebszentrums angeboten werden. Im Anschluss an seinen Vortrag steht er für Fragen zur Verfügung. Das Patientenforum findet statt am Dienstag, 10. Dezember 2019, 18:30 Uhr im Konferenzraum 1 im BKB, Glindersweg 80, 21029 Hamburg. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Feierliche Eröffnung der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Hamburg gemeinnützige GmbH

In Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Hamburger Politik, Kirche und Gesundheitswesen feierte die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Hamburg am Freitag (22.11.2019) die Einweihung ihres neuen Standortes am Heidenkampsweg (Hammerbrook).
Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (Foto): „Hamburg kann einen Ausbildungsrekord in der Pflege verzeichnen. Mit dem Umzug der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege stehen Auszubildenden und Lehrenden topmoderne Räumlichkeiten und Ausstattungen zur Verfügung. Es ist eine sehr gute Investition in die Zukunft, denn der Bedarf an gut ausgebildeten Pflegekräften ist groß. Besonders freue ich mich auch, dass sich an dieser Schule eine große Zahl Hamburger Plankrankenhäuser und Krankenhäuser aus dem Umland zusammengeschlossen haben, um die wichtige Ausbildung in der Pflege gemeinsam zu gestalten. Unser Ziel ist es, noch mehr junge Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern. Dafür machen wir die Pflegeausbildung ab 2020 attraktiver – mit einer fairen Vergütung, einem einheitlichen Berufsabschluss und besseren Aufstiegsmöglichkeiten durch ein Hochschulstudium.“
„Wir freuen uns sehr, unsere Ausbildungen nun in attraktiven Räumlichkeiten zentrumsnah fortführen zu können“, so Simone Dreher, Geschäftsführerin der Schule. Der neue Standort präsentiert sich in einem fortschrittlichen Industriestil mit modernen Unterrichtsräumen. Hohe Decken, Balkone und ein Lounge Bereich bieten Schülern und Lehrkräften eine sehr angenehme Lern- und Lehratmosphäre. „Aufgrund unseres Wachstums in den vergangenen Jahren reichten die Kapazitäten am bisherigen Standort nicht mehr aus“, erläutert die Geschäftsführerin. „Die neuen Räumlichkeiten bieten uns weitere Expansionsmöglichkeiten,
denn wir wollen weiter wachsen.“
Bereits vor 15 Jahren hatten fünf freigemeinnützige Krankenhäuser in Hamburg in Sachen Ausbildung den Schulterschluss gezeigt. Die freigemeinnützigen Plankrankenhäuser hatten ihre Krankenpflegeschulen zusammengeführt und eine gemeinsame Ausbildungsstätte gegründet. Seitdem sind neben der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in weitere Ausbildungsberufe hinzugekommen: Heute kann man neben der Gesundheits- und Krankenpflege die Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten (OTA), zum
Anästhesietechnischen Assistenten (ATA) sowie zur Fachkraft für Medizinprodukteaufbereitung (FMA) absolvieren. Seit zehn Jahren ist auch eine duale Ausbildung möglich: In Kooperation mit der Hamburger Fern-Hochschule können Schüler parallel zur Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in ein Studium absolvieren.
Allen Ausbildungsberufen gemeinsam ist die enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Die Unterrichtseinheiten finden in der Schule statt; ihre praktischen Einsätze absolvieren die insgesamt zurzeit 361 Schülerinnen und Schüler an den jeweiligen Krankenhäusern. Träger der Schule sind das Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg, das Bethesda Krankenhaus Bergedorf, das Israelitische Krankenhaus, das Katholische Marienkrankenhaus
und die Lungenclinic Grosshansdorf. Als sechster Gesellschafter ist im vergangenen Jahr das Johanniter Krankenhaus Geesthacht hinzugekommen. Die Trägerschaft ist damit mit evangelischem, katholischem, jüdischem und weltanschaulich neutralem Hintergrund breit angelegt. Ausgebildet werden aber auch Auszubildende aus weiteren Kooperationskrankenhäusern aus Hamburg und dem Umland, neu hinzukommen wird im kommenden Jahr auch die Schön Klinik Hamburg Eilbek.
„Gemeinsam ist den Krankenhäusern ihre lange und professionelle Erfahrung in der Ausbildung junger Menschen in Gesundheitsberufen“, sagt Margret von Borstel, Geschäftsführerin des Bethesda Krankenhauses Bergedorf, im Namen der Gesellschafter. „Damit nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung wahr und bieten jungen Frauen und Männern eine fundierte Berufsausbildung im Gesundheitswesen mit bester Zukunftsperspektive. Die gute langjährige Tradition der freigemeinnützigen Krankenhäuser in Hamburg setzen wir damit fort. Die Krankenhäuser haben sich immer schon in besonderer Weise dem Menschen – Patienten wie Mitarbeitern – verpflichtet gefühlt.“
Bewerbungen für die einzelnen Ausbildungsberufe nehmen die einzelnen Krankenhäuser entgegen.