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Dr. Felix Flötotto neuer Oberarzt der Klinik für Neurologie

Verstärkung für das Neurologie-Team von Chefarzt Dr. Frank Trostdorf: Dr. Felix Flötotto, Facharzt für Neurologie, ist neuer Oberarzt der Klinik für Neurologie. Dr. Flötotto hat in Lübeck studiert, absolvierte seine Assistenzarztausbildung in der Asklepios-Klinik St. Georg mit den Schwerpunkten neuromuskuläre Erkrankungen, Schlaganfallversorgung und Multiple Sklerose und war zuletzt am UKE mit Schwerpunkt Gerontopsychiatrie und neurodegenerative Erkrankungen tätig. Wir sagen „herzlich willkommen“ und wünschen dem gesamten Team eine erfolgreiche Zusammenarbeit. 
 

22. November, 18:30 Uhr: Bethesda Patientenforum: "Herzrasen, Herzstottern - wann wird's gefährlich?"

Stress, zu wenig Bewegung, falsche Ernährung – es gibt viele Faktoren, die das Herz aus dem Takt bringen. Vor allen Dingen Risikopatienten mit Übergewicht, regelmäßigem Alkoholkonsum und starke Raucher sind gefährdet. Wenn das Herz rast oder unregelmäßig schlägt, spricht man von Vorhofflimmern, einer Krankheit, an der in Deutschland 1,8 Millionen Menschen leiden. Viele reagieren verängstigt und sind verunsichert. 50 % der Betroffenen spüren dagegen gar nichts. Das macht die Krankheit so gefährlich, denn unbehandelt droht ein Schlaganfall. Herz-Kreislauferkrankungen sind die Todesursache Nr. 1 in Deutschland!
Dr. Peter Unger, Herzspezialist und Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Bethesda Krankenhaus Bergedorf, warnt: „Eine abnehmende Belastbarkeit und Atemnot können Zeichen für Herzflimmern oder Herzrasen sein. Deshalb  sollte jeder diese Hinweise unbedingt beachten und sich Rat beim Hausarzt holen. Der kann durch ein EKG und Messen des Blutdrucks schon erste Risikoanzeichen erkennen.“ Bestätigt sich der Verdacht, muss unbedingt geklärt werden, ob die Herzrhythmusstörung allein auftritt oder ob sie die Folge einer Herzerkrankung ist. Dr. Unger, der mit seinem Team hochspezialisierter Kardiologen etwa 5.000 Patienten im Jahr behandelt, betont: „Wir sind im Bethesda Krankenhaus Bergedorf für die Versorgung herzkranker Patienten in der gesamten Region sehr gut aufgestellt. Durch die neue MRT-Bildgebung bieten wir noch bessere Diagnosemöglichkeiten, können in unserem Herzkatheterlabor sofort reagieren, wenn z.B. bei einem Herzinfarkt Lebensgefahr besteht und haben eine der modernsten Intensivstationen Norddeutschlands.“ Als einzige Klinik im Hamburger Osten ist das Bethesda-Herzkatheterlabor an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr mit hochqualifizierten Kardiologen besetzt. Ganz aktuell wird zudem in der Zentralen Notaufnahme die Chest Pain Unit (CPU) eingerichtet – eine neue Diagnose- und Therapieeinheit zur Überwachung von Patienten mit Brustschmerz.
Der dringende Rat von Dr. Unger: „Jede Unregelmäßigkeit am Herzen sollte schnellstens überprüft werden. Im Notfall lieber einmal zu viel den Notarzt über 112 rufen, als einmal zu spät!“ Beim Bethesda Patientenforum spricht er zum Thema „Herzrasen, Herzstottern – wann wird’s gefährlich?“ Im Anschluss stehen Dr. Unger und Mitarbeiter seines Teams für Fragen zur Verfügung. Das Patientenforum findet im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung am Donnerstag, 22. November 2018, um 18:30 Uhr im Bethesda Krankenhaus Bergedorf statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.  
 

3 x Bella Italia im Bethesda Krankenhaus! Verstärkung für's Hebammen-Team

Sie haben gemeinsam ihre Ausbildung zur Hebamme an einer Klinik in Sardinien gemacht und freuten sich auf ihre Arbeit – aber es gab keine Arbeit für Anna Marceddu und Michela Costa. „In Sardinien gibt es nur ganz wenig Stellen für ausgebildete Hebammen“,  sagt Anna Marceddu in einwandfreiem Deutsch und lacht: „Deshalb sind wir sehr glücklich, dass wir über eine Agentur das Bethesda Krankenhaus kennengelernt haben. Unsere Entscheidung stand sehr schnell fest: Wir ziehen von Sardinien nach Bergedorf!“ Mitte Oktober sind sie hier angekommen, Anna arbeitet im Kreißsaal, Michela auf der Entbindungsstation. Es war eine Glücksentscheidung für die beiden Italienerinnen!
„Wir haben zusammen eine Wohnung in der Nähe des Bethesda Krankenhauses gefunden, können mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und sind so dankbar, dass wir in so ein tolles Team gekommen sind“, freuen sich Anna und Michela. Besonders groß war die Freude, als sie hier auch nach Shaana Brown Näckler trafen – ebenfalls Italienerin. Sie ist Ende August aus ihrer Heimat bei Bozen nach Hamburg gezogen, macht jetzt im Bethesda ihre Ausbildung zur Hebamme.  Dreimal Bella Italia im Bethesda Krankenhaus! Ob Anna und Michela hier etwas nicht gefällt? „Wir frieren ein bisschen, in Sardinien ist gefühlt das ganze Jahr Sommer. Wir müssen uns eben ein bisschen wärmer anziehen als zu Hause.“ Shaana hat damit kein Problem: „In den Bergen bei Bozen wird es Winter richtig kalt. Aber ich freue mich natürlich, wenn hier die Sonne scheint!“