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Patientenforum am 26.3.2019: "Arthrose - schneller wieder mobil mit individueller Knieprothese"

Sport hält fit – das erkennen auch immer mehr ältere Menschen. Sie laufen, sie schwimmen, sie fahren Rad. Was aber, wenn durch Arthrose im Knie jede Bewegung zur Qual wird? Viele stellen ihre Aktivitäten ein, um ihr Gelenk zu schonen. Tobias Schrader, Oberarzt der Klinik für Chirurgie am Bethesda Krankenhaus Bergedorf, warnt: „Das ist genau die falsche Reaktion. Solange die Beschwerden es zulassen, ist Bewegung die beste Medizin. Heilen kann man die Arthrose durch körperliche Aktivität nicht, aber der Gelenkverschleiß kann zumindest verlangsamt werden.“ In jedem Fall sollte man seinen Arzt um Rat bitten, welche Art der Aktivität noch helfen kann. Ist die Arthrose schon zu weit fortgeschritten und alle Therapiemöglichkeiten sind ausgeschöpft, kann eine individuell angefertigte Knie-Endoprothese Betroffenen den Spaß an der Bewegung zurückgeben. 
Oberarzt Schrader weiß aus seiner jahrelangen Erfahrung: „Durch diese individuell produzierten Knie-Prothesen profitieren unsere Patienten doppelt: Oft können wir einen totalen Gelenkersatz verhindern, da wir mit diesen Maßanfertigungen gesunde Knorpelmasse erhalten können. Das führt meist dazu, dass die Patienten schneller wieder mobil sind und auch schneller wieder Sport treiben können.“ 
Diese individuellen Knieprothesen dürfen nur in dafür qualifizierten Kliniken von Spezialisten eingesetzt werden. Wie erfolgreich so eine spezielle Knie-Endoprothese von Oberarzt Tobias Schrader und seinem Team eingesetzt werden kann, bestätigt der Leitende Oberarzt der Klinik für Chirurgie, Dr. Carsten Möllmann. Er selbst hat erst vor wenigen Wochen ein neues Kniegelenk im Bethesda Krankenhaus bekommen – jetzt sitzt er schon wieder schmerzfrei auf seinem Rennrad. Beim Bethesda Patientenforum am Dienstag, 26. März 2019, wird Oberarzt Schrader um 18:30 Uhr zum Thema „Arthrose – schneller wieder mobil mit individueller Knieprothese“ sprechen. Die Veranstaltung findet im Konferenzraum 1 im Bethesda Krankenhaus Bergedorf, Glindersweg 80 statt. Im Anschluss an seinen Vortrag steht er für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Neuer Kurs „Schwanger in Balance“ – unverbindlich reinschnuppern

Ab Donnerstag, 7. März 2019, bietet das Bethesda Krankenhaus Bergedorf wieder einen Kurs „Schwanger in Balance“ an. Das ist eine ganz individuelle Schwangerschaftsgymnastik, die es Schwangeren ermöglicht, sich weiterhin sicher und effektiv fit zu fühlen und optimal auf die Geburt vorzubereiten. Ziel des Kurses:  Sein Fitnesslevel erhalten und Gutes tun für sich und das Baby. Bei sportlicher Betätigung in der Schwangerschaft treten weniger Schwangerschaftsbeschwerden auf, Verdauungsprobleme und Muskelverspannungen werden gelöst, die Abwehrkräfte werden gestärkt und der Körper und die Plazenta besser mit Sauerstoff versorgt. Der nächste Kurs beginnt am Donnerstag, 7. März 2019, um 18:45 Uhr im Bewegungsraum des BKB in Haus B, Ebene 0. Das Besondere: Sahra Söldner, die diesen Kurs leitet, bietet am ersten Abend eine kostenlose Schnupperteilnahme an. Wer daran Interesse hat, sollte sich umgehend unter 0151 544 138 14 mit Sahra Söldner in Verbindung setzen. Die Kursreihe findet an 8 Abenden jeweils für 75 Minuten statt. 

Bethesda Patientenforum am 26.2.2019: "Volkskrankheit Schwindel"

Alles dreht sich, die Welt schwankt – fast jeder dritte ältere Mensch leidet unter der Volkskrankheit Schwindel und ist dadurch im Alltag stark eingeschränkt. Viele trauen sich aus Unsicherheit nicht mehr auf die Straße, Stürze drohen, selbst in den eigenen vier Wänden kann man sich nicht mehr frei bewegen. Schwindel hat unterschiedlichste Ursachen. Einige Formen des Schwindels lassen sich oft einfach behandeln, so dass er schnell wieder vergeht. Besonders ältere Menschen aber leiden oft unter schweren Schwindelattacken. Die Symptome reichen von Gefäßveränderungen und Herzrhythmusstörungen über Erkrankungen des Bewegungsapparates bis hin zu neurologischen Erkrankungen und Störungen des Gleichgewichtsorgans. Deshalb empfiehlt Dr. Peter Unger, Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Bethesda Krankenhaus Bergedorf: „Schwindel sollte unbedingt behandelt werden – er kann Vorbote für Schlimmeres sein.“
Für eine optimale Diagnostik und Therapie ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mehrerer Spezialisten unerlässlich. Das Bethesda Krankenhaus Bergedorf  (BKB) ist für die Behandlung von Schwindel-Patienten besonders gut aufgestellt: Experten aus den Fachbereichen Kardiologie, Neurologie, Orthopädie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde arbeiten – unter Einbeziehung der Hausärzte – Hand in Hand zum Wohle der Patienten. Welche besondere Diagnostik und Therapie das BKB Schwindel-Patienten bietet, erläutern Dr. Peter Unger (r.), Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Dr. Frank Trostdorf (l.), Chefarzt der Klinik für Neurologie, gemeinsam bei einem Patientenforum zum Thema „Volkskrankheit Schwindel – ein Symptom, viele Ursachen“ am Dienstag, 26. Februar 2019 im BKB. Neurologe Dr. Trostdorf: „Eine gründliche Ursachenabklärung sollte bei jeder Art von Schwindel erfolgen. Es gibt gefährliche und harmlose Gründe für Schwindel. Die Ursache wiederum bestimmt die Behandlung. Manche Schwindelformen sind leicht zu heilen, andere benötigen eine längerfristige Therapie.“ Das Patientenforum findet statt im Rahmen der Jubiläumswoche „160 Jahre Evangelische Stiftung Bethesda“ im Konferenzraum 1 des BKB, Glindersweg 80. Beginn: 18:30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.