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Patientenforum am 25. Juni, 18:30 Uhr: "Wenn das Leben langsamer wird - Symptome bei Parkinson"

220.000 Menschen in Deutschland leiden an Parkinson, einer der häufigsten Nervenkrankheiten der Welt. Betroffen sind häufig ältere Menschen und dabei mehr Männer als Frauen, aber es kann auch deutlich Jüngere treffen. Dr. Felix Flötotto (Foto), Oberarzt an der Klinik für Neurologie am Bethesda Krankenhaus Bergedorf, betont: „Parkinson, im Volksmund auch „Schüttellähmung“ genannt, schreitet langsam fort, sie ist aber leider nicht heilbar. Aber wenn sie im Frühstadium erkannt und gut behandelt wird, ist die Lebenserwartung für die Patienten fast gleichzusetzen mit der von gesunden Menschen.“ Deshalb ist es von großer Bedeutung, die Symptome von Parkinson zu kennen und bestenfalls auch frühzeitig zu erkennen. 
Dr. Flötotto: „Die motorischen Symptome bei Parkinson – wie die Verlangsamung, Steifheit und das Zittern – sind vielen bekannt. Es gibt aber eine Vielzahl nichtmotorischer Symptome, die auf den ersten Blick vielleicht nichts mit Parkinson zu tun haben, aber doch wichtige Frühsymptome sein können. Dazu zählen psychische Erkrankungen, Depressionen und Angst. Aber auch Verstopfung, Schlaf- und Riech- und Schluckstörungen können ein Indiz für Parkinson sein – besonders, wenn sie in Kombination auftreten.“ Betroffene sollten nicht zögern, einen Neurologen oder den Hausarzt aufzusuchen. 
Weitere Informationen zu Parkinson gibt es beim Bethesda Patientenforum am Dienstag, 25. Juni 2019.  Dr. Flötotto wird über die populären und die – für viele noch unbekannten Anzeichen auf Parkinson – sprechen. Thema des Abends: „Wenn das Leben langsamer wird –Symptome bei Morbus Parkinson“. Dazu wird er erläutern, welche umfangreiche Diagnostik und Therapie die Klinik für Neurologie im Bethesda Krankenhaus Bergedorf bei Verdacht auf Parkinson bietet. Im Anschluss an seinen Vortrag steht Dr. Flötotto für persönliche Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung findet statt im Konferenzraum 1 im Bethesda Krankenhaus Bergedorf, Glindersweg 80, 21029 Hamburg. Das Patientenforum am 25. Juni beginnt um 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. 
 

"Pflegekurs Demenz" - Bethesda bietet kostenlose Schulungen an

Wer einen demenzkranken Angehörigen zu Hause pflegt und betreut, hat eine verantwortungsvolle und oft anstrengende Rolle übernommen. Um ihnen diese Aufgabe ein wenig zu erleichtert, bietet das Bethesda Krankenhaus Bergedorf  in Zusammenarbeit mit der AOK regelmäßig kostenlose „Pflegekurse Demenz“ für Betroffene an. Christine Faßbender, Krankenschwester und Mitarbeiterin in der Stabsstelle Demenz am BKB, schult die Angehörigen an drei Abenden. Dabei geht es nicht nur um praktische Hinweise für den Alltag, sondern u.a. auch um organisatorische Fragen: Wo kann ich Hilfe und Unterstützung bekommen? Wer sind meine Ansprechpartner? Wie verschaffe ich mir Entlastung?“ Der nächste „Pflegekurs Demenz“ findet statt am 1., 8., und 15. Juli jeweils von 16:00 bis 19:00 Uhr im Bethesda Krankenhaus Bergedorf, Konferenzraum 4, Glinderweg 80, 21029 Hamburg. Wer Interesse hat, meldet sich bitte bei Christine Faßbender unter 040 72554-1346 oder per Mail unter cfassbender@bkb.info an.
 

Ab 12. Juni wieder kostenlose Pflegekurse für Angehörige

Es ist eine Entscheidung, die das eigene Leben stark verändert: Übernehme ich die Pflege von einem Angehörigen, der auf Hilfe angewiesen ist? Praxisanleiterin Urda Hittmeyer und Wundtherapeut Matthias Schulz vom Bethesda Krankenhaus Bergedorf, bieten Menschen, die einen Angehörigen zu Hause pflegen, Unterstützung an. Urda Hittmeyer, die schon seit vielen Jahren diese Kurse leitet, erklärt: „Mit unseren kostenlosen Pflegekursen für Angehörige können wir Betroffenen wertvolle Tipps für den Alltag geben. Bei uns lernen die Teilnehmer unter anderem, wie ein Pflegebedürftiger mobilisiert wird und  was bei der Körperhygiene, der Ernährung und der Medikamentengabe beachten werden sollte.“ Dazu ist die Schulung von Wundtherapeut Matthias Schulz sehr hilfreich, denn die Teilnehmer erfahren von ihm u.a., wie offene Wunde versorgt werden müssen. Es sind aber nicht nur die praktischen Hinweise, die pflegenden Angehörigen den Alltag erleichtern, es ist auch die Kommunikation mit anderen Betroffenen. Urda Hittmeyer weiß aus Erfahrung: „Der Austausch von Erfahrungen hilft vielen weiter. In ihrem Pflegealltag gibt es oft wenig Gelegenheit, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen.“ Die Kurse finden an drei Abenden jeweils von 16:00 bis 19:00 im Konferenzraum 1 im Bethesda Krankenhaus Bergedorf, Glindersweg 80, statt. Die Termine für die von der AOK unterstützten Kurse sind der 12., der 19. und der 26. Juni 2019. Anmeldungen sind bitte unbedingt erforderlich: Urda Hittmeyer ist unter 040 – 72554 1333, Matthias Schulz unter 040 – 72554 1341 zu erreichen.