Patientenforum am 24.09.2019, 18:30 Uhr: Leistenbruch - muss es immer eine OP sein?

Es fängt oft ganz harmlos an: Ein unbestimmtes Druckgefühl, ein Ziehen im Unterleib, eine Beule in der Leistengegend. Wenn die Beschwerden bei Belastungen wie Husten und Heben von Lasten noch zunehmen, sind das deutliche Anzeichen für einen Leistenbruch. Betroffene -  vermehrt Männer im höheren Alter – sollten sofort zum Arzt gehen, denn unbehandelt kann es zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. 
Das Chirurgen-Team vom Bethesda Krankenhaus Bergedorf unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Marco Sailer, ist als zertifiziertes Referenzzentrum für Hernien-Chirurgie auf Leistenbruch-Operationen spezialisiert. Er erklärt: „Früher oder später muss ein Leistenbruch eigentlich immer operiert werden. Deshalb kann zu langes Warten den Eingriff nur unnötig erschweren.“ Der Chefarzt warnt eindringlich: „Wer den Arztbesuch zu lange hinauszögert, riskiert eine eingeklemmte Leistenhernie. Das ist ein Notfall, der lebensbedrohlich ist.“
Im Bethesda Krankenhaus werden in Kooperation mit dem Hanse Hernienzentrum modernste Operationsverfahren unter einer schonenden Anästhesie angewandt. Prof. Dr. Sailer: „In der Regel operieren wir minimal-invasiv, so dass die Patienten sehr schnell wieder in ihren normalen Alltag entlassen werden können. Sie sollten in den ersten Wochen aber auf schweres Heben und Sport verzichten.“ 
Weitere Informationen gibt es beim Bethesda Patientenforum am Dienstag, 24. September 2019. Prof. Dr. Sailer spricht zum Thema „Leistenbruch – muss es immer eine OP sein?“ Im Anschluss an seinen Vortrag steht er für persönliche Fragen zur Verfügung. Das Patientenforum findet im Konferenzraum 1 im Bethesda Krankenhaus Bergedorf, Glindersweg 80, 21029 Hamburg statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.  Beginn: 18:30 Uhr.