Meldungen

Im September wieder kostenlose "Pflegekurse Demenz"

Die gewohnte häusliche Umgebung, der Kontakt zu vertrauten Personen – all das ist gerade für demenziell Erkrankte besonders wichtig. Deshalb übernehmen immer mehr Menschen die Pflege ihrer dementen Angehörigen. Eine Aufgabe, die nicht nur viel Kraft, Einfühlsamkeit, Geduld und Zeit erfordert. Es gilt, wichtige Dinge im Umgang mit den Erkrankten zu beachten. 
Das Bethesda Krankenhaus Bergedorf bietet deshalb für Betroffene ab sofort regelmäßig kostenlose „Pflegekurse Demenz“ an, die von der AOK unterstützt werden. An 3 Schulungsabenden treffen sich die Teilnehmer im Konferenzraum 4 im Bethesda Krankenhaus Bergedorf, Glindersweg 80. Die speziell zum Thema Demenz ausgebildeten Krankenschwester Christine Faßbender von der Stabsstelle Demenz geht auf alle Fragen zum Thema Demenz ein und erarbeitet gemeinsam mit den Betroffenen den Umgang mit schwierigen Situationen. Sie weiß auch Rat bei organisatorischen Fragen und gibt vor allen Dingen Tipps, wie man sich Entlastung bei der Pflege schafft, wie man Familienmitglieder und Freunde einbinden kann und warum der Austausch unter Betroffenen so wichtig ist. 
Der nächste Kurs findet statt jeweils montags am 9., 16. und 23. September von 16:00 bis 19:00 Uhr. Eine Anmeldung ist bitte unbedingt erforderlich unter cfaßbender@bkb.info oder telefonisch unter 040 72554-1346 direkt bei Frau Faßbender. 
 

Patientenforum am 3. September: "Sucht - Wege aus der Abhängigkeit"

Sucht ist ein unbeliebtes Thema - sowohl bei Betroffenen, als auch bei den Angehörigen, denn eine Suchterkrankung ist fast ausnahmslos mit Scham verbunden. Gleichzeitig neigt die Gesellschaft dazu, Abhängigkeitserkrankungen mit Sorge, oft auch mit Entsetzten zu betrachten.   
So bleibt eine Suchterkrankung häufig unerkannt, wird nicht zugegeben und bagatellisiert. Allzu oft kommt es bei der Diagnosestellung zu einer persönlichen Krise: Die Betroffenen verlieren ihren sozialen Status, ihre berufliche Tätigkeit und müssen um den Erhalt ihrer Partnerschaft kämpfen. 
Für Betroffene, deren Angehörige und Freunde ist es deshalb wichtig zu wissen, dass es Stellen gibt, wo man Hilfe bekommen kann. Eine wichtige Anlaufstation ist dabei die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Bethesda Krankenhaus Bergedorf. Das Team der Abhängigkeitsstation im BKB bietet seit Jahren einen „Qualifizierten Entzug“ an. Oberarzt Radu-Daniel Herciu: „In Gruppentherapien und  Einzelgesprächen bekommen die Patientinnen und Patienten den Anstoß, ihren Willen zum Entzug zu verstärken und es werden ihnen Wege aufgezeigt, wie sie ein mögliches Leben nach der stationären Behandlung ohne Substanzen führen können.“
Detaillierte Informationen dazu bekommen Betroffene, Angehörige und Interessenten beim Bethesda Patientenforum am 3. September 2019. Oberarzt Herciu spricht zum Thema: „Sucht – Wege aus der Abhängigkeit.“ Dabei geht es um die sogenannten stoffgebundenen Süchte, also der Abhängigkeit von einer bestimmten Substanz wie zum Beispiel auch dem Alkohol. Er wird erläutern, welche Therapiemöglichkeiten das BKB bietet, was von den Krankenkassen übernommen wird, welche Aussichten auf nachhaltigen Erfolg es geben kann und was der Patient selber leisten muss, um von seiner Sucht loszukommen. Im Anschluss an seinen Vortrag stehen der Psychiater und sein Team für persönliche Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 3. September 2019, um 18:30 Uhr im Bethesda Krankenhaus Bergedorf, Glindersweg 80, im Konferenzraum 1 statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. 

Einladung ins Angehörigen-Café am Mittwoch, 18. September, 16:00 Uhr - 17:30 Uhr

Ein Krankenhaus-Aufenthalt ist immer ein Einschnitt ins Leben. Sei es der kleinere, geplante Eingriff, eine plötzlich auftretende schwere Erkrankung oder ein Unfall. Das betrifft nicht nur die Patientin oder den Patienten, sondern auch deren Angehörige und Freunde. Viele Fragen kommen auf: Wie kann ich meinen Angehörigen während des Klinikaufenthaltes unterstützen? Wer ist mein Ansprechpartner? Was wird nach der Entlassung? Krankenschwester Christine Faßbender von der Stabstelle Demenz und Pflegelehrerin Urda Hittmeyer wollen Betroffenen helfen, mit der ungewohnten Situation besser fertig zu werden. 
Sie laden am Mittwoch, 10. Juli 2019, von 16:00 bis 17:30 Uhr in das Angehörigen Café „Bei Elise“ ein. Es findet im Aufenthaltsraum der Klinik für Geriatrie in Haus F statt. Es gibt selbstgebackenen Kuchen, Kaffee und Tee. Christine Faßbender und Urda Hittmeyer freuen sich auf alle, die kommen. Melden Sie sich bitte bei Frau Faßbender unter 040 72554-1346 oder per E-Mail unter cfassbender@bkb.info an.